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Helmut May 1929 in Wiesbaden geboren, wurde von Geburt an musikalisch geprägt, denn da seine Mutter ausgebildete Sopranistin war, wurde die Musik im Elternhaus rege gepflegt.
In seiner Jugend versuchte sich Helmut May mit dem Schreiben von Theaterstücken und Romanen. Entschied sich aber am Ende seiner Schulzeit für ein Musikstudium. 1947–56 absolvierte er sein Violinenstudium bei Prof. Richard Lerch in Wien. Daran an schloss er das Kompositionsstudium bei Dr. Franz Flößner in Frankfurt a. M. und bei Werner Fussan in Mainz. Gleichzeitig war er Geiger im städtischen Orchester. 1956–73 arbeitete er als Redakteur, Herausgeber, Bearbeiter und Komponist im Lektorat des Musikverlages B. Schott´s Söhne Mainz.
1973–94 war er Musikpädagoge im Wiesbadener Gymnasium am Mosbacher Berg. Nebenher lebte er seine Leidenschaft zur Musik nicht nur innerhalb seines Berufes aus, sondern führte in seiner Freizeit das Wiesbadener Kammerorchester als Konzertmeister an.
Innerhalb der letzten Jahre wird die schriftstellerische Tätigkeit für ihn und sein künstlerisches Schaffen immer wichtiger. Von Helmut May sind bisher „Der Herr aus Leipzig“ (2004), „Die Burg“ (2007) und „Heimlich, mit dem Nachtzug …“ erschienen.