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Der Irrtum
Lutz Jahoda

Romantrilogie in 3 Teilen
auch einzeln erhältlich
komplett: 1038 Seiten, Paperback
ISBN 978-3-939305-02-6
Preis: 39,90 EUR
Erscheinungsdatum: 13.09.2009 

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Siebzig Jahre nach dem Einmarsch deutscher Truppen in den Restteil der ehemaligen Tschechoslowakischen Republik am 15. März 1939, die daraufhin vierundsiebzigeinhalb Monate lang den Namen Protektorat Böhmen und Mähren tragen musste, präsentiert Lutz Jahoda seinen dreibändigen Roman DER IRRTUM.Lutz Jahoda erzählt die spannende Geschichte des Josef Vzor, seiner Söhne, Freunde und Feinde in einer Zeit, die kein Erbarmen kannte und dennoch heimliche Inseln der Güte und Liebe hatte. Himmlische Schutzengel waren Ausgesperrte in Hitlers Reich, und die irdischen Vertreter dieser Gattung hatten Seltenheitswert. Schmerzhafte Erinnerungen, quälend für Tschechen und Deutsche, die jene Zeit erlebten und immer noch nicht befreit sind vom Druck gegenseitiger Schuldzuweisung.Lutz Jahoda widmet diese drei Bände den nachfolgenden Generationen Deutschlands und Tschechiens, aber auch allen Bürgern in mehrsprachigen Ländern, in Hoffnung auf ein gesund zusammenwachsendes friedliches Europa in einem Klima weltumspannender Duldsamkeit.

Gustav Just, Publizist und Übersetzer, schreibt:
„Die aktuelle Bedeutung dieser Romantrilogie beruht auf der beeindruckenden Detailtreue: diesem wichtigen Kennzeichen einer epischen Literatur. Schon aus diesem Grund ist dieser Text von Lutz Jahoda ein wertvoller Beitrag zu den wechselvollen Beziehungen zwischen Deutschen und Tschechen. Authentizität, Geschichtstreue, literarische Gestaltung und ansprechende Sprachkultur prägen diese drei lesenswerten Bände.“

Frau Dr. Sylva Schwarzenegger, Leiterin der Sektion Architektur an der Mährischen Akademie für Bildung, Wissenschaft und Kunst in Brno (Brünn) schreibt:
„Ungewöhnlich die Sicht des Autors, der Augenzeuge war: Augenzeuge deutscher Nationalität. Dieser Umstand fesselt und überrascht, vor allem den tschechischen Leser bei der Lektüre dieser drei Bände. Sie sind ein hilfreicher Beitrag zur Verbesserung tschechisch-deutscher Beziehungen im Rahmen europäischer Stärkung und europäischen Zusammenhalts. Die Romanhandlung gewährt der Nachkriegsgeneration einen wirklichkeitsnahen Einblick in die Stadt Brünn und in die Gedankenwelt ihrer Bewohner, erinnert an die wechselseitige Tragik der Bürger während des Zweiten Weltkriegs und wirkt wie eine Vervollständigung zum Geschichtsbuch.“

über den Autor

Lutz Jahoda, Journalist war sein eigentlicher Berufswunsch - Fernsehliebling in Deutschland-Ost war er geworden.

Geboren am 18. Juni 1927 in Brünn (?SR), wo er als Siebzehnjähriger zum ersten Mal mit einer Sprechrolle auf der Bühne stand, 1946 als Reporter beim Berliner ´Nachtexpress´ anfangen wollte, doch ein Rollenangebot vom ´Neuen Theater am Nollendorfplatz´ schneller war. Vom jüngsten Operettenbuffo im deutschsprachigen Raum am Theater der Altmark Stendal im Jahr 1947 führte Lutz Jahodas Erfolgsspur bis ans Operettenhaus der Städtischen Theater Leipzig und von dort über die Medien Rundfunk und Fernsehen schnell als Autor und Interpret eigener Texterfolge auch zum Film und zu republikweiter Beliebtheit. Als Schauspieler im Komödienfach wie auch in der ernsten Dramatik über Jahre hinweg sattelfest, wechselte Lutz Jahoda mit dem Jahr 2000 vollends zur schreibenden Zunft.

Auftakt seiner schriftstellerischen Tätigkeit im vereinten Deutschland war seine Autobiografie ´Lutz im Glück und was sonst noch schieflief´, sein Theaterstück ´Fernsehkommissare haben ´s gut´, 2007 aufgeführt an der ´Komödie Dresden´, Beiträge im Sammelband ´Immer volks-populär´ (Tautologie auf höchster Führungsebene) und im Anekdotenbuch ´Patzer und Spratzer´ - und 2009 schließlich - siebzig Jahre nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs - seine Trilogie ´Der Irrtum´ mit den Untertiteln ´Das Schöne war nichts als des Schrecklichen Anfang´ (Teil I), ´Die Hütte Gottes bei den Menschen´ (Teil II) und ´Nur die Toten durften bleiben´ (Teil III). Eine Mahnung zu Vernunft, Toleranz, Menschlichkeit und Freundschaft.

Ein Roman gegen das Vergessen.